SATZUNGEN

 

Satzung des Tennisvereins Eldagsen e. V. von 1978
 

ALLGEMEINE BESTIMMUNGEN

§ 1       Name und Sitz

Der Verein führt den Namen TENNISVEREIN ELDAGSEN e. V. und hat seinen Sitz in Springe OT. Eldagsen. Gründung ist der 08.12.1978. Der Verein soll in das Vereinsregister des Amtsgerichts Springe eingetragen werden.

§ 2       Zweck des Vereins

Zweck des Vereins ist es, den Tennissport zu betreiben und zu seiner Verbreitung beizutragen. Der Verein ist politisch, konfessionell und rassisch neutral. Er verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der Gemeinnützigkeitsverordnung vom 24.12.53. Sein Zweck ist nicht auf Gewinnerzielung abgestellt. Etwaige Gewinne dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Es darf keine Person durch Verwaltungsaufgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.

§ 3       Mitgliedschaft in anderen Organisationen

Der Verein ist Mitglied des Landessportbundes Niedersachsen und des Niedersächsischen Tennisverbandes und regelt im Einklang mit deren Satzung seine Angelegenheiten selbstständig.

§ 4       Rechtsgrundlage

Die Rechte und Pflichten der Mitglieder sowie aller Organe des Vereins werden ausschließlich durch die vorliegende Satzung geregelt. Bei Streitigkeiten, die im Rahmen der Mitgliedschaft entstehen, ist der ordentliche Rechtsweg ausgeschlossen.
Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
 

MITGLIEDSCHAFT

§ 5       Erwerb der Mitgliedschaft

Mitglied des Vereins kann jeder Interessent nach schriftlicher Beantragung der Mitgliedschaft werden, sobald folgende Voraussetzungen gegeben sind: Der Interessent akzeptiert durch seine Unterschrift die Satzung des Vereins. Bei Minderjährigen ist die schriftliche Zustimmung des gesetzlichen Vertreters erforderlich. Über die Aufnahme in den Verein entscheidet der Vereinsvorstand. Mit dieser Mitgliedschaft verpflichtet sich der Interessent zur Zahlung des Mitgliedsbeitrages.

Ein Interessent kann

a)       aktives oder
b)
       passives Mitglied

werden.

Ein passives Mitglied verzichtet auf das Recht der Benutzung der Einrichtungen des Vereins zur sportlichen Betätigung.

§ 6       Ehrenmitglieder

Mitglieder, die sich besonders um den Verein verdient gemacht haben, können auf Antrag eines Mitgliedes durch Beschluss der Jahreshauptversammlung zu Ehrenmitgliedern ernannt werden.
Ehrenmitglieder haben die gleichen Rechte wie ordentliche Mitglieder, sind jedoch nicht mehr zur Beitragsleistung verpflichtet.

§ 7       Rechte der Mitglieder

Ein Mitglied hat das Recht:

a)       seine Stimme bei Beratungen und Beschlussfassungen in der Mitgliederversammlung abzugeben,
        stimmberechtigt sind nur Mitglieder über 18 Jahre;
b)
       die Einrichtungen des Vereins zu benutzen;
c)
       an allen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen;
d)
       einen angemessenen Versicherungsschutz gegen Sportunfall zu verlangen;
e)
       die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine
        sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

Sie erhalten bei ihrem Ausscheiden oder bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins nicht mehr als ihre eingezahlten Kapitalanteile und den gemeinen Wert ihrer geleisteten Sacheinlagen zurück.

§ 8       Erlöschen der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft erlischt:

a)       nach einer schriftlichen Kündigung unter Einhaltung einer Frist von 1 Monat zum Schluss des
        Kalenderjahres;
b)
       nach Ausschluss aus dem Verein.

Das Erlöschen der Mitgliedschaft befreit nicht von dem Verein gegenüber bestehenden Verpflichtungen. 

§ 9       Ausschließungsgründe

Ein Mitglied kann nur dann ausgeschlossen werden, wenn

a)       die aus den Paragraphen 3 - 5 hervorgehenden Pflichten gröblich und schuldhaft verletzt werden;
b)
       das Mitglied seinen eingegangenen Verbindlichkeiten trotz zweimaliger schriftlicher Aufforderung
        nicht nachkommt;
c)
       es gegen Sitte, Anstand und die sportliche Kameradschaft verstößt.

 Über die Ausschließung eines Mitgliedes entscheidet der Ehrenrat.

 

MITGLIEDERVERSAMMLUNG

§ 10      Organe des Vereins

Sie sind:

a)       die Mitgliederversammlung bzw. die Jahreshauptversammlung
b)
       der Vorstand
c)
       der Ehrenrat
d)
       die Fachausschüsse

Die Mitgliedschaft in einem Vereinsorgan ist ein Ehrenamt.
Über eine Vergütung barer Auslagen entscheidet die Mitgliederversammlung im Rahmen des Haushaltplanes.

§ 11      Jahreshauptversammlung

Die Jahreshauptversammlung findet jährlich statt ( § 4 ). Weitere Mitgliederversammlungen können einberufen werden. Die Einberufung erfolgt schriftlich durch den 1. Vorsitzenden, seinen Stellvertreter oder wenn dies von ¼ aller Mitglieder schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe verlangt wird. Die Bekanntgabe des Termins und der Tagesordnung erfolgt mindestens 14 Tage vorher.

Sie entscheidet über alle Vereinsangelegenheiten.

Sie wählt:

a)       die Vorstandsmitglieder
b)
       die Mitglieder des Ehrenrats
c)
       die Fachausschussmitglieder  und
d)
       mindestens 3 Kassenprüfer

Sie ernennt:

e)       Mitglieder zu Ehrenmitgliedern

Sie bestimmt:

f)       die Höhe der Jahresbeiträge und der Aufnahmegebühren

Sie entlastet:

g)       die Organe vor neuen Wahlen

Sie genehmigt:

h)       den Haushaltsvorschlag

Über die Versammlung ist eine Niederschrift zu fertigen und vom Protokollführer und dem 1. Vorsitzenden zu unterschreiben.

§ 12      Tagesordnung

Die Jahreshauptversammlung hat sich mindestens mit folgenden Tagesordnungspunkten zu befassen:

a)       Feststellung der Zahl der Stimmberechtigten
b)
       Rechenschaftsberichte
c)
       Beschlussfassung über die Entlastung
d)
       Bestimmung der Höhe der Beiträge für das kommende Geschäftsjahr
e)
       Neuwahl für jeweils 2 Jahre
f)
        besondere Anträge

§ 13      Vorstand

Der Vorstand besteht aus:

a)       dem 1. Vorsitzenden
b)
       dem 2. Vorsitzenden
c)
       dem Kassenwart
d)
       dem Schriftführer
e)
       dem Sportwart
f)
        dem Jugendwart
g)
       der Frauenwartin
h)
       dem Pressewart
i)
        dem Gerätewart
j)
        dem Vergnügungswart

Die Mitglieder des Vorstandes werden von der Jahreshauptversammlung für die Dauer von 2 Jahren gewählt. Wiederwahl ist zulässig. Sie können während der Amtszeit abgewählt werden. Der Beschluss bedarf der 2/3 Mehrheit der erschienenen Mitglieder.
Vorstand im Sinne Paragraph 26 BGB ist der 1. Vorsitzende und der 2. Vorsitzende gemeinsam mit dem Kassenwart und dem Schriftführer. Der Verhinderungsfall muss nicht nachgewiesen werden.
Der Vorstand hat die Geschäfte des Vereins zu führen. Er ist berechtigt, beim Ausscheiden oder begründetem Zurücktreten eines Vorstandsmitgliedes von seinem Amt, dieses bis zur nächsten Jahreshauptversammlung mit einem geeigneten Mitglied zu besetzen.
Der Vorstand ist für den Bestand und die gesicherte Anlage des Vereinsvermögens verantwortlich.

 

GESCHÄFTSVERTEILUNGSPLAN

1.     Der 1. Vorsitzende vertritt den Verein nach innen und außen; er beruft und leitet die Vorstandssitzungen und Mitgliederversammlungen und hat die Aufsicht über die Geschäftsführung des Vorstandes und aller Organe außer dem Ehrenrat.

2.     Der 2. Vorsitzende vertritt den 1. Vorsitzenden im Verhinderungsfall in den unter 1. angegebenen Angelegenheiten.

3.     Der Kassenwart verwaltet die Vereinskassengeschäfte und sorgt für die Einziehung der Beiträge. Zahlungen dürfen nur nach Absprache mit dem Vorstand geleistet werden. Bei einer Kassenrevision sind alle Ausgaben durch Belege nachzuweisen.

4.    Der Schriftführer erledigt den Geschäfts- und Schriftverkehr des Vereins. Er führt die Mitgliederlisten und in den Versammlungen die Protokolle, die er zu unterschreiben hat.

5.    Der Sportwart arrangiert den Wettkampfsport des Vereins und sorgt für ein gutes Einvernehmen aller Spieler.

6.    Der Jugendwart hat die Jugendlichen des Vereins zu betreuen.

7.    Die Frauenwartin hat innerhalb des Vorstandes die Belange der Damen- und Damenjugendabteilung wahrzunehmen.

8.    Der Pressewart vertritt den Schriftführer im Verhinderungsfalle und hat alle mit der Werbung zusammenhängenden Arbeiten, wie Berichterstattung an die Presse, Abfassen von Werbeartikeln, Bekanntmachungen, Plakate usw. zu erledigen.

9.    Der Gerätewart hat das Vereinseigentum und die Sportgeräte zu verwalten.

10.  Der Vergnügungswart ist für die Planung und Durchführung gesellschaftlicher Veranstaltungen verantwortlich.

§ 14      Vereinsfachausschüsse

Zur Durchführung bestimmter Aufgaben werden Vereinsfachausschüsse gewählt. Sie bestimmen ihre Sprecher selbst. Sie sind verpflichtet, die in der Mitgliederversammlung angesprochenen Sonderaufgaben zu planen und durchzuführen.

§ 15      Der Ehrenrat

Der Ehrenrat besteht aus drei Mitgliedern und dem 1. und 2. Ersatzmitglied, die von den Teilnehmern in der Jahreshauptversammlung für 1 Jahr gewählt werden. Seine Mitglieder bestimmen intern einen offiziellen Sprecher. Sie dürfen kein anderes Amt im Verein bekleiden. Wiederwahl ist zulässig.

Der Ehrenrat entscheidet über Streitigkeiten und Satzungsverstöße innerhalb des Vereins. Er beschließt über den Ausschluss von Mitgliedern gemäß Paragraph 9. Er tritt auf begründeten Wunsch eines jeden Vereinsmitgliedes zusammen. Er verpflichtet sich, beide Parteien anzuhören und seine Entscheidung schriftlich bekanntzugeben.

Er ist berechtigt, ein Mitglied

a)       zu verwarnen,
b)
       das ein Ehrenamt im Verein bekleidet, sofort zu suspendieren und als Folge einer solchen
        Amtsenthebung, eine Mitgliederversammlung einzuberufen,
c)
       bis zu zwei Monaten nicht im Sportbetrieb teilnehmen zu lasen,
d)
       aus dem Verein auszuschließen.

§ 16      Kassenprüfer

Die von der Jahreshauptversammlung auf 2 Jahre zu wählenden (Wiederwahl ist unzulässig) Kassenprüfer haben gemeinschaftlich Kassenprüfungen vorzunehmen, deren Ergebnis sie zu protokollieren und dem
1. Vorsitzenden sowie der Jahreshauptversammlung mitzuteilen haben.

 

 

ALLGEMEINE SCHLUSSBESTIMMUNGEN

§ 17      Verfahren der Beschlussfassung in den Organen

Sämtliche Organe sind beschlussfähig ohne Rücksicht auf die Anzahl der erschienenen Mitglieder, sofern die Einberufung ordnungsgemäß erfolgt ist. Die Einberufung ist ordnungsgemäß, wenn 3 Tage vor dem Termin unter Bekanntgabe der Tagesordnung durch den Versammlungsleiter erfolgt ist. Die Einberufungsfrist für die Jahreshauptversammlung (§ 11) ist eine Ausnahme. Sämtliche Beschlüsse werden mit einfacher Stimmenmehrheit der erschienenen Stimmberechtigten gefasst. Bei Stimmgleichheit gilt der Antrag als abgelehnt. Die Abstimmung geschieht öffentlich durch Handaufheben. Geheime Wahl ist nur auf Antrag eines stimmberechtigten Mitgliedes während der Versammlung möglich.

Sämtliche Stimmberechtigten können Anträge zur Tagesordnung bis 2 Tage vor dem Versammlungszeitpunkt schriftlich stellen. Später eingehende Anträge dürfen nur nach besonderem Beschluss der Versammlung behandelt werden.

Über sämtliche Versammlungen ist ein Protokoll zu führen, welches vom Versammlungsleiter und dem jeweiligen Schriftführer zu unterschreiben ist. Das Protokoll muss Angaben über die Anzahl der Erschienenen, die gestellten Anträge und Abstimmungsergebnisse enthalten.

Gefasste Beschlüsse sind besonders hervorzuheben.

§ 18      Satzungsänderungen und Auflösen des Vereins

Zur Beschlussfassung über Satzungsänderungen ist eine Mehrheit von 3/4 der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder erforderlich.
Zur Beschlussfassung über die Vereinsauflösung ist eine Mehrheit von 4/5 aller stimmberechtigten Mitglieder notwendig. Erscheinen bei der Beschlussfassung über die Vereinsauflösung weniger als 4/5 der Stimmberechtigten, so ist die Abstimmung 4 Wochen später nochmals zu wiederholen. Die Versammlung ist dann ohne Rücksicht auf die Anzahl der Erschienenen beschlussfähig.

§ 19      Vermögen des Vereins

Die Überschüsse der Vereinskasse sowie die sonst vorhandenen Vermögensgegenstände sind Eigentum des Vereins. Ausgeschiedene Mitglieder haben keinen Anspruch darauf.

Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt sein Vermögen, soweit die eingezahlten Kapitalanteile der Mitglieder und den gemeinen Wert der von den Mitglieder geleisteten Sacheinlagen übersteigt, an den Landessportbund Niedersachsen e. V. oder andere gemeinnützige Einrichtungen mit der Zweckbestimmung, dass dieses Vermögen unmittelbar und ausschließlich zur Förderung des Sports verwendet wird.

 

Diese Satzung wurde am 8. Dezember 1978 von der Gründungsversammlung beschlossen und von folgenden Mitgliedern unterzeichnet:

gez.  Hermann Bäümler
gez.  Hartmut Block
gez.  Wilfried Baxmann
gez.  Dietmar Schaem
gez.  Bernd Schlemm
gez.  Burkhard Treichel
gez.  Werner Degener
gez.  Heinz Sander


In Streitfragen gilt nur die Original – Satzung, da es sich hier um eine Abschrift handelt.